Szenarien

Unfall mit LKW
Ein LKW-Unfall auf der A8 Richtung Salzburg blockiert zwei Fahrstreifen und beeinträchtigt angrenzende Streckenabschnitte. TIC unterstützt die Behörden entlang der gesamten Prozesskette: Unfall erkennen (z. B. durch eCall) – Unfallstelle absichern – Unfall aufnehmen – Unfallstelle räumen.

Gehweg wegen Telekommunikationsarbeiten gesperrt
Im Rahmen von Telekommunikationsarbeiten wird ein Gehweg entlang einer Landesstraße temporär gesperrt. Dies betrifft angrenzende Querungen sowie den Fuß- und Radverkehr. Über das TIC kann die Telekom (über die zuständige Behörde) den Antrag digital einreichen. Anschließend wird dieser an die zuständige Straßenbaubehörde oder Stadt weitergeleitet, wo die Maßnahme geprüft und abgestimmt wird. Der Antrag wird daraufhin genehmigt oder abgelehnt. TIC erkennt automatisch Konflikte mit parallel geplanten Maßnahmen, beispielsweise anderen Baustellen, und stellt Auslastungsdaten angrenzender Routen bereit – für eine reibungslose Koordination und verlässliche Information aller Beteiligten.

Radweg wegen Hochwasser gesperrt
Nach anhaltendem Starkregen ist ein überregionaler Radweg durch Hochwasser unpassierbar. Eine Sperrung ist notwendig, die Information muss kurzfristig an verschiedenste Stellen kommuniziert und in bestehende Systeme eingespeist werden.

Großveranstaltung "Marathon"
Während einer großflächigen Veranstaltung wie einem Marathon verwaltet das TIC alle betroffenen Verkehrsflächen – von Straßen über Radwege bis hin zu Gehwegen. Die Veranstaltung selbst wird nicht durch das TIC gemanagt, jedoch unterstützt das System alle Prozesse rund um die verkehrsrelevanten Auswirkungen.

Waldbrand
Ein Waldbrand kann dazu führen, dass umliegende Verkehrswege vorübergehend gesperrt oder nur eingeschränkt nutzbar sind. Aktuell werden solche Informationen oft nur über soziale Medien wie Facebook oder Instagram von Feuerwehr und Polizei geteilt – ohne flächendeckende Verbreitung.

Fährbetrieb eingeschränkt
Bei Niedrig- oder Hochwasser kann der Fährbetrieb vorübergehend eingestellt werden. Das betrifft sowohl Auto- als auch Radfahrer, die dadurch längere Umwege in Kauf nehmen müssen. Fährbetreiber verfügen über vordefinierte Handbücher und Reaktionspläne – etwa für Hochwasser oder geänderte Beschilderung. Diese Szenarien können direkt im TIC hinterlegt werden. So lässt sich eine Maßnahme mit nur einem Klick aktivieren oder deaktivieren, ohne alles manuell eintragen zu müssen. TIC sorgt anschließend dafür, dass alle relevanten Kanäle automatisch informiert werden – von Navigationssystemen und Apps bis zu C-ITS und VMS – und Reisende stets aktuelle Informationen über die Fährverbindung erhalten.

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